Niederlande-Zeeland 2012

 

Tauchen in Zeeland vom 25.06. bis 30.06.2012 –mehr als nur Käse!

Alle Jahre mal wieder – wir suchten ein Kurzreiseziel, das wir bequem mit dem Auto erreichen konnten, wo es trotzdem lohnenswerte Tauchplätze gibt und eine tauchergerechte Unterkunft erschwinglich ist.

Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns für einen Besuch in Zeeland/Bruinisse um im Grevelinger Meer und der Osterschelde zu tauchen.

Eine sehr schöne Unterkunft fanden wir in dem Ferienhaus der Familie Beneke/Kaiser voll ausgestattet mit Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, WLAN, SAT TV (wichtig – da EM Zeit), großem Garten, Trockenraum allem Zip und Zap – für max. 6 Personen. Wir nutzen dieses Kontingent nicht voll aus und kamen so platztechnisch voll auf unsere Kosten.

Angereist sind wir in ca. 2,5 Stunden, dann hieß es nur noch auspacken und einräumen, einkaufen und sich auf den ersten Tauchgang freuen.

Ähhh – da war doch noch was! Ja genau, der erste Tauchtag – wettertechnisch doch eher eine mittlere Katastrophe. Regen, normalerweise kein Problem, gepaart mit Wind, auch gut wegzustecken und zu allem Überfluss bei dem Schiedwetter, komplett überfüllte Parkplätze an Den Osse und Dreischor. Wer das nicht gesehen hat, glaubt es nicht! Niederländer, Belgier und ein paar Deutsche bevölkerten die Straßen, Parkplätze und Dixi-Klos rund um die beliebten Tauchplätze. Ein Blick auf den Kalender – nie wieder am Wochenende dorthin!

Ab Montag wurde es dann ruhiger, das Wetter teilweise strahlend. So wurde 5 Tage gegrillt, getaucht, fotografiert und relaxt. Unterwasser war die Sicht mal besser mal etwas schlechter. Trotzdem verwundert es doch jedes Mal, wie bunt sich die Unterwasserwelt präsentiert. Besonders das „Holztor“ am Pumpwerk von Dreischoor (Gemaal Dreischor) ist über und über mit pastellfarbenen Schwämmen bewachsen, daneben Seeanemonen und überall kleine und große Krebse verschiedenster Art.

Hummer so groß, das sie nicht auf einen Teller passen und man sich unwillkürlich ein wenig zurückhält, um den Trocko vor einem evt. Angriff zu schützen.

In der Osterschelde war gerade Nacktschneckenzeit – wurde vorher auch nicht vermutet.

Wie dem auch sei – leider mussten einige ihren Aufenthalt arbeitstechnisch etwas verkürzen, so dass ab Freitag 29.06 mit reduzierter Mannschaft getaucht wurde. Machte aber nichts, auch die Freitage gehören ja zum Wochenende und einfallende Taucher-Heerscharen wurden erwartet (sh. o.).

Letztlich war der Kurzurlaub eine gelungene Abwechslung (neben dem unumgänglichen Besuch einer Käserei, konnten wir auch einen Winzer(!) ausfindig machen), die wir gerne wiederholen werden.

©MGZ