Philippinentour vom 02.03 - 25.03.2007

 

"Alles dabei - von ganz klein bis ganz groß"

Für einige von uns war das dieses Jahr bereits der 4. Aufenthalt auf den Philippinen. Natürlich kommt dann im Vorfeld schon mal etwas abwertend die Bemerkung "Schon wieder?!" Aber durch die Größe und Vielfältigkeit des Landes, erübrigt sich hier eine Rechtfertigung.

Zu unserer Reise:

Geplant von uns 8 Reiselustigen, war in den gut 3 Wochen Aufenthalt, der Besuch von zwei philippinischen Inseln (Leyte & Cabilao) und ein Stop-over in Hong Kong.

Die Anreise erfolgte über Frankfurt - Hong Kong und gelandet sind wir dann in Cebu. Weiter ging es mit einem sehr großen Bus für unsere doch eher überschaubare Reisegruppe Richtung Fährhafen Cebu.

Da die Philippinen ein Inselstaat sind, ist die Fähre ein gängiges Verkehrsmittel. Flugzeugtransfer gibt es auch und für europäische Verhältnisse ist dieser auch günstig. Doch was hilft der günstigste und bequemste Flug, wenn der Zielflughafen noch weiter vom Hotel entfernt liegt, als der Fährhafen und so nochmals mehreren Stunden für den Transfer per Auto nötig sind.

Für uns war eine Fährfahrt vorgesehen um von Cebu nach Leyte zu kommen. Der Plan war eigentlich ganz gut, hatte jedoch auch einen klitzekleinen Nachteil, der in der Ankunftszeit unseres Fliegers oder im Abfahrtsplan der Fähre zu suchen ist. Die beiden Zeiten korrespondierten nur bedingt miteinander, will heißen: 5 Stunden Wartezeit; insgesamt haben wir für die Anreise von Haustür zu Haustür ca. 34 St. gebraucht. Ob man hier eine günstigere Möglichkeit des Transfers finden kann, kann ich leider nicht beurteilen, da wir unsere Reise nicht eigenständig zusammengestellt, sondern über einen Tauchreiseanbieter gebucht haben.

Fest steht jedenfalls, dass wir uns mit dem ersten Ziel Süd-Leyte nicht gerade eine Weltmetropole zum Ziel auserkoren haben, sprich - dorthin zu gelangen wird, egal für welche Art von Transport man sich entscheidet, wohl immer einer Himmelfahrt gleichen.

Aber, fragt jetzt der interessierte Leser, warum in aller Welt wolltet Ihr denn dahin, wenn das der A.... der Welt ist???!!! Tja, dafür gibt es einen Grund oder doch besser mehrere, wenn man Glück hat, versteht sich. Wir wollten unseren dicken Freund den Walhai wieder treffen. Da gehört natürlich Glück zu, aber an dieser Stelle der Welt, braucht man nicht ganz soviel davon, wie woanders. Um es kurz zu machen, jeder von uns hat ein paar von diesen Fischchen gesehen und damit wurden unsere Erwartungen doch mehr als erfüllt.

Leider kann man nicht davon ausgehen, dass die Tiere auch in Zukunft hier anzutreffen sind. Natürlich werden sie von zunehmendem Tauch- und Schnorchelverkehr, zu dem auch wir beigetragen haben, gestört und könnten dadurch auch ihre Route ändern und ganz verschwinden. Auch hier besteht Konflikt zwischen Umweltschutz und Broterwerb.

Außerdem haben wir noch wunderschöne Riffe und beeindruckende Steilwände betaucht mit einer Vielzahl an "Kleinigkeiten", die jedes Macroherz höher schlagen lassen. Nach einer guten Woche verabschiedeten wir uns und zogen weiter Richtung Cabilao. Der Transfer von einer Insel zur nächsten wurde wieder mit Bus - Fähre - Bus - kleinem Boot bewältigt; insgesamt ca. 12 St. Während unseres "Umzugs" konnte man schon einiges von der immer grünen Umgebung der Philippinen ansehen und nebenbei auch noch der Entsättigung frönen.

Die Mini-Winzig-Insel Cabilao lädt mit ihren Hängematten und gemütlichen Bungalows neben den Tauchgängen am Hausriff, zum relaxen ein. Hier kann man richtig gut abhängen. Bei unseren Tauchgängen begegneten uns u.a. eine ganze Nacktschneckenparade in den tollsten Farben, Frogfische, Barrakudas, Seeaale, Pygmäen-Seepferdchen und ein ziemlich scheuer Mandarinfisch.

Doch genug der Beschaulichkeit, nach 10 Tagen reisten wir ab Richtung Hong Kong. In dieser quirligen Metropole verbrachten wir noch 4 Tage und 3 Nächte mit U-Bahn, Fähre und Bus fahren, fotografieren, shoppen und natürlich laufen, laufen, laufen.

So saßen wir dann irgendwann, gut durchtrainiert und etwas müde am Flughafen und warteten auf unseren Flug Richtung Heimat. Da warteten wir dann auch etwas länger, denn unser Flugzeug war irgendwie kaputt und wurde gegen eine kleinere Maschine ausgetauscht. Halt! Kleinere Maschine = weniger Platz = wohin mit den ganzen Passagieren? Diese Gleichung konnten wir auch zu fortgeschrittener Stunde noch aufstellen. Aber letztendlich passte alles, auch die Passagiere incl. wir und landeten dann mit ca. 3 Stunden Verspätung wieder in Frankfurt.

Und jetzt? Rückblickend war es ein teilweise anstrengender aber lohnenswerter und interessanter Urlaub mit unvergesslichen Begegnungen über- und unterwasser. Wir kommen wieder - bestimmt, denn es bleiben noch ein paar Inseln zu entdecken!

Unsere Partner auf den Philippinen: Polaris Beach and Dive Resort und Southern Leyte Divers

© MGZ